Lasertherapie unterstützt den Heilungsprozess
Mit einer Lasertherapie oder Laserbehandlung ist die Anwendung eines Lasers in der Medizin und im paramedizinischen Bereich bezeichnet. Die Einsatzgebiete erstrecken sich von der Humanmedizin und der Zahnmedizin bis hin zur Veterinärmedizin. Aber auch der Heilpraktiker oder die Kosmetikerin benutzen einen Laser.
Verschiedene Lasertypen und deren Anwendungen
Da die Anwendungsbereiche sehr vielseitig sind, gibt es verschiedene Laser. Je nach Einsatzgebiet variieren die Wellenlänge und die Intensität sowie die Pulsdauer und die Pulsfrequenz. Allerdings basiert jede Laserbehandlung auf dem gleichen Prinzip: Eine Bündelung von energiereichem Licht ist ein sogenannter Laserstrahl, welcher das beeinträchtigte Gewebe zerstört ohne die nicht erkranktem Bereiche zu gefährden. So kann ein Laser genauestens das erkrankte Gewebe erfassen und es kommt zu keinen Kollateralschäden.
Um beeinträchtigte Hautstellen zu entfernen dient ein CO2-Laser. Dieser verdampft durch extrem kurze Lichtimpulse Zellen und Zellwasser. Auch in der Kosmetik ist der CO2-Laser bekannt. Denn er zieht Kollagen-Fasern zusammen, sodass eine Glättung der Haut daraus resultiert. Außerdem ist der CO2-Laser für die Entfernung von Narben, Muttermalen und Hauttumoren zuständig. Ein Farbstoff-Laser hingegen zerstört durch Erhitzen des Hämoglobins Blutgefäße. Blutschwämmchen, Feuermale, erweiterte Adern und Besenreisern gehören somit der Vergangenheit an.
Laser als Hilfe zur Selbstheilung
Wenn der Arzt tief unter die Haut muss, benutzt er den Neodym-YAG-Laser. Dieser kann bis zu sechs Millimeter unter die Haut strömen und beseitigt Gefäßmissbildungen, Sommersprossen und Pigment- und Altersflecken. Darüber hinaus entfernt der Laser Tattoos und Permanent Make-Up. Doch ein Laser ist auch unterstützend einzusetzen. Denn er beschleunigt den Heilungsprozess bei vielen Krankheiten indem die gebündelten Lichtionen die erkrankte Stelle bestrahlen und ummanteln. Der Laser regt, ähnlich wie bei der Akupunktur, verschiedene Punkte im Körper zum Selbstheilen an, damit sich der Körper größtenteils selber in den Ausgangszustand zurücksetzt. Eine zusätzliche Lasertherapie ist somit Hilfe zur Selbstheilung.
Doch leider gibt es auch viele Krankheiten und Gebrechen, die die Lasertherapie nicht heilen kann. So zum Beispiel Schmerzen oder andere Probleme im Hirn. Doch Gedächtnisstörungen und Konzentrationsprobleme kann das Antidementiva Ginkgo Biloba verbessern. Es findet seinen Einsatz außerdem bei Schwindel, Tinitus und Kopfschmerzen als auch bei Demenzkranken. Das Antidementiva besteht aus angereicherten Wirkstoffen wie Ginkgolide und Tempenlactone sowie aus abgereicherten Stoffen wie Gingkolsäure, sodass eine optimale Wirkung zu erzielen ist.